Warum eine Amazon Webcam in unserem Schlafzimmer nur eine Frage des Timings & Designs war

Warum Eine Amazon Webcam In Unserem Schlafzimmer Nur Eine Frage Des Timings & Designs War

Amazon präsentierte uns vor ein paar Tagen die neue Devices ihres Echo- bzw. Alexa-Portfolios. Ein besondere Rolle spielte dabei die Präsentation des Echo Spots. Während sich auf der einen Seite Kunden über die Möglichkeiten des “Weckers” freuten, wurden auf der anderen Seite Stimmen laut, die sich um die Privatspähre der Anwender sorgen.

This combination of features would have triggered alarm bells just a few years ago during the NSA spying revelations. Microsoft’s Kinect camera creeped a lot of people out just by sitting in a living room, always listening and ready. So why aren’t people freaking out about Amazon’s Echo Spot? Timing is key.

Einer der Gründe ist sicherlich die schleichende Aushebelung der Privatsphäre.

All of these camera advancements have had obvious benefits to consumers, balanced with privacy concerns. The thought of putting your holiday photos online for anyone to see 15 years ago was insane, but now everyone shares daily photos to Facebook or Instagram without even pausing for thought. We’re now entering a similar phase for cameras in the home. You probably already have a smartphone with a camera beside you while you sleep, but it’s probably pointing at the ceiling instead of your bed. New privacy concerns and social norms are now being broken down through devices like the Echo Spot.

Ein anderer sicherlich das Design.

It’s no mistake that Amazon’s Echo Spot looks cute. It has to be cute and tiny to avoid pointing out that it’s a computer with a camera staring at your bed.

Was dabei aber vor allem ausser Acht gelassen wird, ist die Sicherheit bzw. Privatsphähre.

Amazon doesn’t even mention the word privacy in its press release for the Echo Spot or its product page. The camera on the Echo Spot is primarily used to support video calling, but it could theoretically be hacked and used for malicious purposes. Last month we saw a hack that turned an Echo into a live microphone, but required physical access. Outside of in-person firmware hacking, no one has found a way to make an Echo turn on without hearing its wake word.

 

Quelle: theverge.com

Pre-Crime – Dark side of Digitalisierung!

Wenn Computer Verbrechen vorhersagen!

Gestern bin ich bei “Titel, Thesen, Temperamente” über die Doku “Pre-Crime” gestolpert und habe mir gleich, aufgrund des sich einstellenden “What the f***”, Tickets für die Vorstellung auf dem Filmfest hier in Hamburg besorgt.

Bevor jetzt lange über den Inhalt schwadroniert wird, schaut euch am besten den Trailer an:

Da wurde anscheinend jemand von Minority Report inspiriert. Einen größeren Einblick in die Doku gibt es auf der Seite von Titel, Thesen, Temperamente.

Internet of Things: Fluch oder Segen?

Internet Of Things: Fluch Oder Segen?

Der Titel des Blogs weist schon darauf hin, dass die Digitalisierung wie alle Dinge im Leben dem Dualismus unterliegen: Sie sind Fluch und Segen zugleich.

Das IoT scheint zur Zeit jedoch mehr Fluch als Segen zu sein:

On Saturday, February 4, 2017, a self-described “pissed off high school student” in the United Kingdom sat in front of his computer, listening to Bones and Yung Lean, coding a rootkit, a set of software tools that allows an unauthorized user to control a computer system. He got to thinking about recent news reports about printer hacking and shifted gears, instead building a short program in C.

Within hours, roughly 150,000 internet-connected printers across the world began spitting out ASCII art and messages informing their owners that their machines were “part of a flaming botnet.” The hacker signed his work as “Stackoverflowin.”

Quelle: motherboard.vice.com

 

Unter dem Hashtag #IoT findet man zukünftig alle weiteren Beiträge, die sich mit dem Thema IoT auseinandersetzen.

 

Weitere Meldungen:

Googles KI kann jetzt Lippenlesen

Googles KI Kann Jetzt Lippenlesen

Nach eigener VerschlüsselungSprache und anderer Erfolge nun also auch Lippenlesen:

Mit einem Training von „nur“ etwa 5.000 Stunden Videomaterial haben die Algorithmen das Lippen-Lesen gelernt und konnten danach fast jedes zweite Wort korrekt erkennen. Selbst Experten auf diesem Gebiet kamen nur auf eine sehr viel niedrigere Erkennungsrate und konnten gerade einmal ein Viertel von Deepminds Erkennungsrate erreichen. Nach dem Training beherrschte das System gut 17.500 Wörter.

Quelle: GoogleWatchBlog

“Shift happens” – Unseren Jobs gehts an den Kragen

“Shift Happens” – Unseren Jobs Gehts An Den Kragen

Sehr guter Artikel aus der Springerpresse über die Zukunft unserer Jobs. Der Autor ist der im vorherigen Beitrag schon erwähnte Prof. Gunter Dueck:

Nach einer Karriere als Mathematikprofessor wechselte der Autor (63) 1987 zur IBM, wo er u.a. für den Aufbau neuer Geschäftsfelder (Business Intelligence, Cloud Computing) und für Cultural Change tätig war. Zuletzt, bei seinem Wechsel in den Unruhestand, war er CTO (Chief Technology Officer) der IBM Deutschland. Seit 2011 ist er freischaffend als Schriftsteller, Wiki-of-Music-Initiator und Speaker tätig. Dueck hat viele Bestseller geschrieben, zuletzt „Professionelle Intelligenz“ und „Das Neue und seine Feinde“.

Er weiß demnach wovon er redet. Und er redet sehr viel darüber.

So äußert er sich über die Betroffenen:

 

Es öffnet sich die Schere zwischen den Menschen, die das Schwierige beherrschen, was Computer, Navis und Apps (noch) nicht leisten – und zwischen den Menschen, die am Schwierigen scheitern und deshalb die Arbeit mit Computern verrichten, die ihnen Instruktionen erteilen. Die Ersteren werden gut bezahlt, die anderen müssen Lohndumping befürchten.

Er äußert sich darüber wer (noch) nicht betroffen ist:

Was bleibt uns noch an eigenständiger Arbeit oder was kann der Computer noch nicht? Das ist (für heute) klar: planen, entwerfen, verkaufen, überzeugen, designen, vermarkten, erforschen, innovieren, gründen, führen, erziehen, Konflikte lösen, Frieden schaffen, Nachhaltigkeit erzeugen, entscheiden, initiieren und managen

Er äußert sich darüber was z.Z. schief läuft:

 

Unser Bildungssystem vermittelt hauptsächlich Wissen und einiges an Verstehen. Das ist nicht falsch und wird weiterhin gebraucht, aber wie steht es zu diesen neuen Fertigkeiten der künftigen höheren Berufe? Diese „Skills“ kommen nicht im Kindergarten vor, nicht in der Schule und sind kein Thema an der Universität!

Und er äußert sich über die Zielpersonen:

Das heutige Kind muss Glück mit solchen Eltern haben, die es auf den Zukunftsorbit bringen können. Das können Eltern leisten, die dort heute schon sind. Aber andere schaffen es nicht gut, und ganz viele Eltern sind zu weit weg („bildungsfern“) – keine Chance für das Kind. DESHALB hängen die Chancen des Kindes hierzulande hauptsächlich von seinen Eltern ab.

Und er äußert Vorschläge:

Nehmen wir andere „Kopfnoten“! Originalität, Humor, Initiative, die auf andere ausstrahlt, konstruktiver freudiger Wille, Gemeinschaftssinn, gewinnende Erscheinung, Vorfreude auf die Zukunft, positive Haltung zur Vielfalt des Lebens und eine liebende Grundhaltung gegenüber Menschen und Kulturen. Erzieht andere Menschen! Voltaire, die Aufklärung und die preußische Schulpflicht des Humboldt 1.0 waren gestern. Wir brauchen Empowerment statt Enlightenment („Erleuchtung“, das englische Wort für Aufklärung). Unsere Kinder sollen „empowert“ sein, sich selbstverantwortlich-selbstbestimmt entwickeln können. Sie müssen die Kraft in sich fühlen, alle ihre Begabungen voller Freude für sich und die Gemeinschaft zu entwickeln.

Zusammenfassen lässt sich sagen:

Die Computer sind uns auf den Fersen. Unsere Arbeit wird sich radikal ändern. Es geht uns allen an den Kragen: Und das ist gut so.

Quelle: Welt.de

“The jobs we’ll lose to machines — and the ones we won’t”

“The Jobs We’ll Lose To Machines — And The Ones We Won’t”

Eine Überschrift/Aussage mit der sich in naher Zukunft jeder einmal auseinandersetzen sollte:

Machine learning isn’t just for simple tasks like assessing credit risk and sorting mail anymore — today, it’s capable of far more complex applications, like grading essays and diagnosing diseases. With these advances comes an uneasy question: Will a robot do your job in the future?

 

 

Der Herr Goldbloom weiß auch wovon er spricht:

Anthony Goldbloom is the co-founder and CEO of Kaggle. Kaggle hosts machine learning competitions, where data scientists download data and upload solutions to difficult problems. Kaggle has a community of over 600,000 data scientists and has worked with companies ranging Facebook to GE on problems ranging from predicting friendships to flight arrival times.

 

Ein anderer, der sich mit der Thematik schon länger auseinander gesetzt hat, ist Prof. Gunter Dueck:

Das Problem des Umbruchs in der Arbeitswelt ist demnach nicht neu.

The Superbook: Turn your smartphone into a laptop for $99

The Superbook is a shell that turns your Android smartphone into a complete laptop. Get the freedom of using just one computer. Like getting a new laptop with every new phone.

 

Die App ist schon als Beta separat im Google Play Store erhältlich:
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.andromium.os&hl=de

Sieht sehr vielversprechend aus. Insbesondere, dass man auf alle Daten/Apps des Smartphones zugreifen kann.

 

Quelle: Kickstarter

 

Update:

Habe das Projekt gerade gebacked – $134 inkl. Versand.