Googles KI kann jetzt Lippenlesen

[:de]Nach eigener VerschlüsselungSprache und anderer Erfolge nun also auch Lippenlesen:

Mit einem Training von „nur“ etwa 5.000 Stunden Videomaterial haben die Algorithmen das Lippen-Lesen gelernt und konnten danach fast jedes zweite Wort korrekt erkennen. Selbst Experten auf diesem Gebiet kamen nur auf eine sehr viel niedrigere Erkennungsrate und konnten gerade einmal ein Viertel von Deepminds Erkennungsrate erreichen. Nach dem Training beherrschte das System gut 17.500 Wörter.

Quelle: GoogleWatchBlog[:en]Nach eigener VerschlüsselungSprache und anderer Erfolge nun also auch Lippenlesen:

Mit einem Training von „nur“ etwa 5.000 Stunden Videomaterial haben die Algorithmen das Lippen-Lesen gelernt und konnten danach fast jedes zweite Wort korrekt erkennen. Selbst Experten auf diesem Gebiet kamen nur auf eine sehr viel niedrigere Erkennungsrate und konnten gerade einmal ein Viertel von Deepminds Erkennungsrate erreichen. Nach dem Training beherrschte das System gut 17.500 Wörter.

Quelle: GoogleWatchBlog[:]

“Shift happens” – Unseren Jobs gehts an den Kragen

[:de]Sehr guter Artikel aus der Springerpresse über die Zukunft unserer Jobs. Der Autor ist der im vorherigen Beitrag schon erwähnte Prof. Gunter Dueck:

Nach einer Karriere als Mathematikprofessor wechselte der Autor (63) 1987 zur IBM, wo er u.a. für den Aufbau neuer Geschäftsfelder (Business Intelligence, Cloud Computing) und für Cultural Change tätig war. Zuletzt, bei seinem Wechsel in den Unruhestand, war er CTO (Chief Technology Officer) der IBM Deutschland. Seit 2011 ist er freischaffend als Schriftsteller, Wiki-of-Music-Initiator und Speaker tätig. Dueck hat viele Bestseller geschrieben, zuletzt „Professionelle Intelligenz“ und „Das Neue und seine Feinde“.

Er weiß demnach wovon er redet. Und er redet sehr viel darüber.

So äußert er sich über die Betroffenen:

 

Es öffnet sich die Schere zwischen den Menschen, die das Schwierige beherrschen, was Computer, Navis und Apps (noch) nicht leisten – und zwischen den Menschen, die am Schwierigen scheitern und deshalb die Arbeit mit Computern verrichten, die ihnen Instruktionen erteilen. Die Ersteren werden gut bezahlt, die anderen müssen Lohndumping befürchten.

Er äußert sich darüber wer (noch) nicht betroffen ist:

Was bleibt uns noch an eigenständiger Arbeit oder was kann der Computer noch nicht? Das ist (für heute) klar: planen, entwerfen, verkaufen, überzeugen, designen, vermarkten, erforschen, innovieren, gründen, führen, erziehen, Konflikte lösen, Frieden schaffen, Nachhaltigkeit erzeugen, entscheiden, initiieren und managen

Er äußert sich darüber was z.Z. schief läuft:

 

Unser Bildungssystem vermittelt hauptsächlich Wissen und einiges an Verstehen. Das ist nicht falsch und wird weiterhin gebraucht, aber wie steht es zu diesen neuen Fertigkeiten der künftigen höheren Berufe? Diese „Skills“ kommen nicht im Kindergarten vor, nicht in der Schule und sind kein Thema an der Universität!

Und er äußert sich über die Zielpersonen:

Das heutige Kind muss Glück mit solchen Eltern haben, die es auf den Zukunftsorbit bringen können. Das können Eltern leisten, die dort heute schon sind. Aber andere schaffen es nicht gut, und ganz viele Eltern sind zu weit weg („bildungsfern“) – keine Chance für das Kind. DESHALB hängen die Chancen des Kindes hierzulande hauptsächlich von seinen Eltern ab.

Und er äußert Vorschläge:

Nehmen wir andere „Kopfnoten“! Originalität, Humor, Initiative, die auf andere ausstrahlt, konstruktiver freudiger Wille, Gemeinschaftssinn, gewinnende Erscheinung, Vorfreude auf die Zukunft, positive Haltung zur Vielfalt des Lebens und eine liebende Grundhaltung gegenüber Menschen und Kulturen. Erzieht andere Menschen! Voltaire, die Aufklärung und die preußische Schulpflicht des Humboldt 1.0 waren gestern. Wir brauchen Empowerment statt Enlightenment („Erleuchtung“, das englische Wort für Aufklärung). Unsere Kinder sollen „empowert“ sein, sich selbstverantwortlich-selbstbestimmt entwickeln können. Sie müssen die Kraft in sich fühlen, alle ihre Begabungen voller Freude für sich und die Gemeinschaft zu entwickeln.

Zusammenfassen lässt sich sagen:

Die Computer sind uns auf den Fersen. Unsere Arbeit wird sich radikal ändern. Es geht uns allen an den Kragen: Und das ist gut so.

Quelle: Welt.de[:en]Sehr guter Artikel aus der Springerpresse über die Zukunft unserer Jobs. Der Autor ist der im vorherigen Beitrag schon erwähnte Prof. Gunter Dueck:

Nach einer Karriere als Mathematikprofessor wechselte der Autor (63) 1987 zur IBM, wo er u.a. für den Aufbau neuer Geschäftsfelder (Business Intelligence, Cloud Computing) und für Cultural Change tätig war. Zuletzt, bei seinem Wechsel in den Unruhestand, war er CTO (Chief Technology Officer) der IBM Deutschland. Seit 2011 ist er freischaffend als Schriftsteller, Wiki-of-Music-Initiator und Speaker tätig. Dueck hat viele Bestseller geschrieben, zuletzt „Professionelle Intelligenz“ und „Das Neue und seine Feinde“.

Er weiß demnach wovon er redet. Und er redet sehr viel darüber.

So äußert er sich über die Betroffenen:

 

Es öffnet sich die Schere zwischen den Menschen, die das Schwierige beherrschen, was Computer, Navis und Apps (noch) nicht leisten – und zwischen den Menschen, die am Schwierigen scheitern und deshalb die Arbeit mit Computern verrichten, die ihnen Instruktionen erteilen. Die Ersteren werden gut bezahlt, die anderen müssen Lohndumping befürchten.

Er äußert sich darüber wer (noch) nicht betroffen ist:

Was bleibt uns noch an eigenständiger Arbeit oder was kann der Computer noch nicht? Das ist (für heute) klar: planen, entwerfen, verkaufen, überzeugen, designen, vermarkten, erforschen, innovieren, gründen, führen, erziehen, Konflikte lösen, Frieden schaffen, Nachhaltigkeit erzeugen, entscheiden, initiieren und managen

Er äußert sich darüber was z.Z. schief läuft:

 

Unser Bildungssystem vermittelt hauptsächlich Wissen und einiges an Verstehen. Das ist nicht falsch und wird weiterhin gebraucht, aber wie steht es zu diesen neuen Fertigkeiten der künftigen höheren Berufe? Diese „Skills“ kommen nicht im Kindergarten vor, nicht in der Schule und sind kein Thema an der Universität!

Und er äußert sich über die Zielpersonen:

Das heutige Kind muss Glück mit solchen Eltern haben, die es auf den Zukunftsorbit bringen können. Das können Eltern leisten, die dort heute schon sind. Aber andere schaffen es nicht gut, und ganz viele Eltern sind zu weit weg („bildungsfern“) – keine Chance für das Kind. DESHALB hängen die Chancen des Kindes hierzulande hauptsächlich von seinen Eltern ab.

Und er äußert Vorschläge:

Nehmen wir andere „Kopfnoten“! Originalität, Humor, Initiative, die auf andere ausstrahlt, konstruktiver freudiger Wille, Gemeinschaftssinn, gewinnende Erscheinung, Vorfreude auf die Zukunft, positive Haltung zur Vielfalt des Lebens und eine liebende Grundhaltung gegenüber Menschen und Kulturen. Erzieht andere Menschen! Voltaire, die Aufklärung und die preußische Schulpflicht des Humboldt 1.0 waren gestern. Wir brauchen Empowerment statt Enlightenment („Erleuchtung“, das englische Wort für Aufklärung). Unsere Kinder sollen „empowert“ sein, sich selbstverantwortlich-selbstbestimmt entwickeln können. Sie müssen die Kraft in sich fühlen, alle ihre Begabungen voller Freude für sich und die Gemeinschaft zu entwickeln.

Zusammenfassen lässt sich sagen:

Die Computer sind uns auf den Fersen. Unsere Arbeit wird sich radikal ändern. Es geht uns allen an den Kragen: Und das ist gut so.

Quelle: Welt.de[:]

“The jobs we’ll lose to machines — and the ones we won’t”

[:de]Eine Überschrift/Aussage mit der sich in naher Zukunft jeder einmal auseinandersetzen sollte:

Machine learning isn’t just for simple tasks like assessing credit risk and sorting mail anymore — today, it’s capable of far more complex applications, like grading essays and diagnosing diseases. With these advances comes an uneasy question: Will a robot do your job in the future?

 

 

Der Herr Goldbloom weiß auch wovon er spricht:

Anthony Goldbloom is the co-founder and CEO of Kaggle. Kaggle hosts machine learning competitions, where data scientists download data and upload solutions to difficult problems. Kaggle has a community of over 600,000 data scientists and has worked with companies ranging Facebook to GE on problems ranging from predicting friendships to flight arrival times.

 

Ein anderer, der sich mit der Thematik schon länger auseinander gesetzt hat, ist Prof. Gunter Dueck:

Das Problem des Umbruchs in der Arbeitswelt ist demnach nicht neu.[:en]Eine Überschrift/Aussage mit der sich in naher Zukunft jeder einmal auseinandersetzen sollte:

Machine learning isn’t just for simple tasks like assessing credit risk and sorting mail anymore — today, it’s capable of far more complex applications, like grading essays and diagnosing diseases. With these advances comes an uneasy question: Will a robot do your job in the future?

 

 

Der Herr Goldbloom weiß auch wovon er spricht:

Anthony Goldbloom is the co-founder and CEO of Kaggle. Kaggle hosts machine learning competitions, where data scientists download data and upload solutions to difficult problems. Kaggle has a community of over 600,000 data scientists and has worked with companies ranging Facebook to GE on problems ranging from predicting friendships to flight arrival times.

 

Ein anderer, der sich mit der Thematik schon länger auseinander gesetzt hat, ist Prof. Gunter Dueck:

Das Problem des Umbruchs in der Arbeitswelt ist demnach nicht neu.[:]

The Superbook: Turn your smartphone into a laptop for $99

The Superbook is a shell that turns your Android smartphone into a complete laptop. Get the freedom of using just one computer. Like getting a new laptop with every new phone.

 

Die App ist schon als Beta separat im Google Play Store erhältlich:
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.andromium.os&hl=de

Sieht sehr vielversprechend aus. Insbesondere, dass man auf alle Daten/Apps des Smartphones zugreifen kann.

 

Quelle: Kickstarter

 

Update:

Habe das Projekt gerade gebacked – $134 inkl. Versand.

Update: Ist Googles Chromecast Audio eine bezahlbare Multiroom-Lösung?

Ich war schon lange auf der Suche nach einer bezahlbaren Multiroom-Lösung und konnte auch nicht verstehen, warum ich mir für mehrere hundert Euro (Sonos, Teufel, LG, etc) Lautsprecher kaufen sollte. Eine separate Schnittstelle würde doch eine einfache Lösung darstellen und somit auch bezahlbar sein. Eine Alternative stellte das ehemalige Kickstarter-Projekt Rocki dar, dessen Status quo sich jedoch als nicht alltagstauglich herausstellte. Aus diesem Grund klingt Googles Ankündigung der neuen Chromecasts inkl. Chromecast Audio sehr vielversprechend.

Engaged schreibt bezüglich des Chromecast Audios :

The Chromecast Audio is pretty smart. Here’s the elevator pitch: You plug the little hockey puck in the image above into a power outlet, and then connect it to your speakers using the provided 3.5mm-to-3.5mm cable, or a third-party 3.5mm-to-optical cable or the equivalent RCA converter. Then, Google says, you’ve got a smart speaker. […] Sonos, which is probably the leading name in home audio streaming, sells almost the exact same product as the Chromecast Audio. It’s called the Sonos Connect, and it basically turns your regular speakers into Sonos speakers. It costs $350. The Chromecast Audio costs $35, and it lets you use the apps you want to use to control your music.
Quelle: engadget.com

The Verge schiebt die Funktion aber schon auf Ende des Jahres:

As rumored, Chromecast Audio will support multi-room audio streaming, eventually, but not until sometime later this year.
Quelle: The Verge

Ich werde mir das Teil nichtsdestotrotz bestellen & hier meine Erfahrungen teilen. Bei 39€ kann man nicht viel falsch machen.

 

Update – 20.06.2016

Google hat mittlerweile (etwas länger her) das Multiroom-Update nachgeschoben. Aus diesem Grund habe ich nach und nach die komplette Wohnung mit Googles Mulitroom-Lösung Chromecast Audio ausgestattet: Wohnzimmer, Küche, Bad und Schlafzimmer.

Die Einrichtung der Geräte gestaltet sich recht einfach. Gerät mit Strom versorgt, an Box/Anlage angeschlossen (via Mini-Klinke), App geöffnet, Gerät mit Wlan verbunden & fertig!

Dickes Plus: Der Chromecast Audio verfügt über eine Vielzahl an Anschlussmöglichkeiten – darunter auch Toslink Mini (!!!).

Die Ansteuerung bzw. die Bedienung der Geräte erfolgt über das Smartphone, Tablet als auch den PC. Ich nutze es hauptsächlich mit Spotify. Spotify anschmeißen, mit gewünschtem Gerät (Wohnzimmer, Bad, etc.) verbinden und Play drücken. Wer seine Gemächer gleichzeitig beschallen will, erstellt Gruppen, die mittels Google Cast-App bestückt werden. Einfach Gruppe erstellen und beliebig viele Geräten hinzufügen. Chromecast Audio Geräte können beliebig vielen Gruppen zugeordnet werden. So lässt sich für jedes Szenario eine Gruppe erstellen. So läuft man morgens nicht Gefahr beim Verlassen des Schlafzimmers die Lieblingsmetal-Playlist zu verpassen, sondern kann sie wunderbar im Bad weiterhören.

Voraussetzung bei der Benutzung der Chromecast Audios ist, dass das WLan mitspielt!

Damit kommen wir auch schon zum dicksten Minuspunkt: Sobald das WLan wackelig ist (was in der Großstadt fast unumgänglich ist), sind

Google Cast App - Erstellen von Gruppen
Erstellen der Gruppen
Spotify App - Google Chromecast Audio
Auswahl der Quelle

entweder die Chromecast Geräte nicht anwählbar oder die Verbindung stockt. Beides sehr nervig!  Besonders dann, wenn man morgens nur schnell seine Lieblingsmetal-Playlist anwerfen will und die jeweilige Gruppe bei Spotify als Empfänger nicht anwählbar ist, da ein Device eine wackelige Verbindung hat. Nichtdestotrotz war die WLan-Restriktion eigentlich vorhersehbar – gefühlt stellen sich die Geräte jedoch sehr empfindlich an. Besonders dann wenn sich Gruppen nicht anwählen lassen, da sich ein Gerät nicht im Netz befindet.

Fazit:

Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass Google mit den Chromecast Audios definitiv eine bezahlbare Multiroom-Lösung geschaffen hat. Wenn Google noch das Anwählen von Gruppen bei nicht verfügbaren Geräte erleichtert und die Stabilität der Geräte bei wackeligem WLan verbessert, haben sie m.M.n. eine konkurrenzlose Budget-Lösung auf dem Markt.

Internet der Dinge: Heute aktuelle Technik, morgen Briefbeschwerer

Arlo Gilbert ist sauer. In etwa sechs Wochen werde sein Haus aufhören zu funktionieren, schreibt der Unternehmer aus Austin in einem Blogeintrag. Am 15. Mai nämlich wird sein Heimautomatisierungshub Revolv vom Hersteller, der Alphabet-Tochter Nest, abgeschaltet. Gilberts Gartenlampen, sein Sicherheitssystem und seine smarte Beleuchtung werden dann nicht mehr automatisch laufen. Das 300-Dollar-Gerät sei somit weniger wert als ein etwa gleichgroßer Becher Hummus aus dem Kühlregal, schreibt Gilbert.

Quelle: Zeit Online