Update: Ist Googles Chromecast Audio eine bezahlbare Multiroom-Lösung?

Ich war schon lange auf der Suche nach einer bezahlbaren Multiroom-Lösung und konnte auch nicht verstehen, warum ich mir für mehrere hundert Euro (Sonos, Teufel, LG, etc) Lautsprecher kaufen sollte. Eine separate Schnittstelle würde doch eine einfache Lösung darstellen und somit auch bezahlbar sein. Eine Alternative stellte das ehemalige Kickstarter-Projekt Rocki dar, dessen Status quo sich jedoch als nicht alltagstauglich herausstellte. Aus diesem Grund klingt Googles Ankündigung der neuen Chromecasts inkl. Chromecast Audio sehr vielversprechend.

Engaged schreibt bezüglich des Chromecast Audios :

The Chromecast Audio is pretty smart. Here’s the elevator pitch: You plug the little hockey puck in the image above into a power outlet, and then connect it to your speakers using the provided 3.5mm-to-3.5mm cable, or a third-party 3.5mm-to-optical cable or the equivalent RCA converter. Then, Google says, you’ve got a smart speaker. […] Sonos, which is probably the leading name in home audio streaming, sells almost the exact same product as the Chromecast Audio. It’s called the Sonos Connect, and it basically turns your regular speakers into Sonos speakers. It costs $350. The Chromecast Audio costs $35, and it lets you use the apps you want to use to control your music.
Quelle: engadget.com

The Verge schiebt die Funktion aber schon auf Ende des Jahres:

As rumored, Chromecast Audio will support multi-room audio streaming, eventually, but not until sometime later this year.
Quelle: The Verge

Ich werde mir das Teil nichtsdestotrotz bestellen & hier meine Erfahrungen teilen. Bei 39€ kann man nicht viel falsch machen.

 

Update – 20.06.2016

Google hat mittlerweile (etwas länger her) das Multiroom-Update nachgeschoben. Aus diesem Grund habe ich nach und nach die komplette Wohnung mit Googles Mulitroom-Lösung Chromecast Audio ausgestattet: Wohnzimmer, Küche, Bad und Schlafzimmer.

Die Einrichtung der Geräte gestaltet sich recht einfach. Gerät mit Strom versorgt, an Box/Anlage angeschlossen (via Mini-Klinke), App geöffnet, Gerät mit Wlan verbunden & fertig!

Dickes Plus: Der Chromecast Audio verfügt über eine Vielzahl an Anschlussmöglichkeiten – darunter auch Toslink Mini (!!!).

Die Ansteuerung bzw. die Bedienung der Geräte erfolgt über das Smartphone, Tablet als auch den PC. Ich nutze es hauptsächlich mit Spotify. Spotify anschmeißen, mit gewünschtem Gerät (Wohnzimmer, Bad, etc.) verbinden und Play drücken. Wer seine Gemächer gleichzeitig beschallen will, erstellt Gruppen, die mittels Google Cast-App bestückt werden. Einfach Gruppe erstellen und beliebig viele Geräten hinzufügen. Chromecast Audio Geräte können beliebig vielen Gruppen zugeordnet werden. So lässt sich für jedes Szenario eine Gruppe erstellen. So läuft man morgens nicht Gefahr beim Verlassen des Schlafzimmers die Lieblingsmetal-Playlist zu verpassen, sondern kann sie wunderbar im Bad weiterhören.

Voraussetzung bei der Benutzung der Chromecast Audios ist, dass das WLan mitspielt!

Damit kommen wir auch schon zum dicksten Minuspunkt: Sobald das WLan wackelig ist (was in der Großstadt fast unumgänglich ist), sind

Google Cast App - Erstellen von Gruppen
Erstellen der Gruppen
Spotify App - Google Chromecast Audio
Auswahl der Quelle

entweder die Chromecast Geräte nicht anwählbar oder die Verbindung stockt. Beides sehr nervig!  Besonders dann, wenn man morgens nur schnell seine Lieblingsmetal-Playlist anwerfen will und die jeweilige Gruppe bei Spotify als Empfänger nicht anwählbar ist, da ein Device eine wackelige Verbindung hat. Nichtdestotrotz war die WLan-Restriktion eigentlich vorhersehbar – gefühlt stellen sich die Geräte jedoch sehr empfindlich an. Besonders dann wenn sich Gruppen nicht anwählen lassen, da sich ein Gerät nicht im Netz befindet.

Fazit:

Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass Google mit den Chromecast Audios definitiv eine bezahlbare Multiroom-Lösung geschaffen hat. Wenn Google noch das Anwählen von Gruppen bei nicht verfügbaren Geräte erleichtert und die Stabilität der Geräte bei wackeligem WLan verbessert, haben sie m.M.n. eine konkurrenzlose Budget-Lösung auf dem Markt.

Internet der Dinge: Heute aktuelle Technik, morgen Briefbeschwerer

Arlo Gilbert ist sauer. In etwa sechs Wochen werde sein Haus aufhören zu funktionieren, schreibt der Unternehmer aus Austin in einem Blogeintrag. Am 15. Mai nämlich wird sein Heimautomatisierungshub Revolv vom Hersteller, der Alphabet-Tochter Nest, abgeschaltet. Gilberts Gartenlampen, sein Sicherheitssystem und seine smarte Beleuchtung werden dann nicht mehr automatisch laufen. Das 300-Dollar-Gerät sei somit weniger wert als ein etwa gleichgroßer Becher Hummus aus dem Kühlregal, schreibt Gilbert.

Quelle: Zeit Online

Arbeitszeiten automatisch mittels Tasker tracken

Wer seine Arbeitszeiten ohne Aufwand tracken möchte, ist mit dem folgenden Rezept bestens bedient. Es trackt deine  Arbeitszeiten automatisch mittels Tasker und Jiffy sobald du dich mit dem WLan vor Ort verbunden hast. Die Einrichtung ist simpel.

Zutaten:

Was ist Tasker?

Tasker is an application for Android which performs tasks (sets of actions) based on contexts (application, time, date, location, event, gesture) in user-defined profiles or in clickable or timer home screen widgets. This simple concept profoundly extends your control of your Android device and it’s capabilities, without the need for ‘root’ or a special home screen.

Tasker ist wunderbar geeignet, um sein Smartphone und damit auch einige Abläufe, täglichen to dos, etc. zu automatisieren. Jede Menge weitere Informationen, Anleitungen, Tutorials, … findet man auf der offiziellen Tasker Seite & massenhaft im Rest des Netzes.

Was ist Jiffy?

Jiffy is a time tracker designed for streamlined work time tracking, allowing you to spend a minimum amount of time, but at the same time generate accurate an time sheet.

Alternativ kann man auch den “Time Tracker for Tasker” verwenden.

Screenshot Tasker-Profile

Steps:

Profile: Arbeit – Tracking
State: Wifi Connected [ SSID:******** MAC:* IP:* ]

Enter: Jiffy – Start Tracking
A1: Jiffy [ Configuration:Start A.HOII!->DM Package:com.nordicusability.jiffy Name:Jiffy Timeout (Seconds):0 ]

Exit: Jiffy – Stop Tracking
A1: Wait [ MS:0 Seconds:20 Minutes:0 Hours:0 Days:0 ]
A2: Jiffy [ Configuration:Start A.HOII!->DM Package:com.nordicusability.jiffy Name:Jiffy Timeout (Seconds):0 ] If [ %WIFII !~ *CONNECTION* ]

Erläuterung:

Als Trigger dient die Verbindung mit dem WLan auf der Arbeit. Sprich: Sobald eine WLan-Verbindung besteht, wird die Task “Jiffy – Start Tracking” ausgeführt, d.h. das Tracking aktiviert.
Als Exit-Task dient “Jiffy – Stop Tracking”. D.h., sobald keine WLan-Verbindung mehr besteht, wartet Tasker 20 Sekunden (“A1: Wait [ MS:0 Seconds:20 Minutes:0 Hours:0 Days:0 ]), um dann das Tracking zu beenden – jedoch nur wenn man nicht mehr mit dem WLan verbunden ist (siehe “If [ %WIFII !~ *CONNECTION* ]”).  Das soll etwaige temporäre Abbrüche ausgleichen.

EMBEDDED SIM – Apple und Samsung arbeiten am Ende der SIM-Karte

Worum es geht:

“Das Ende der SIM-Karte, wie wir sie kennen, rückt näher. Wie die Financial Times berichtet, befinden sich Apple und Samsung derzeit “in fortgeschrittenen Verhandlungen” mit der Mobilfunkbetreibervereinigung GSMA über die Einführung einer Embedded SIM (eSIM). […] Die fest verbaute eSIM, auch elektronische SIM genannt, würde den gängigen Chip auf einer auswechselbaren Plastikkarte ersetzen, der ein Gerät einem Mobilfunknetz zuordnet und authentifiziert. Entwickelt wurde die eSIM für die Maschine-zu-Maschine-Kommunikation, also für Geräte, die nicht für den mehrfachen Wechsel einer SIM-Karte ausgelegt sind. Autos zum Beispiel, die in der EU ab 2018 mit dem eCall-System ausgerüstet werden müssen, bekommen eine eSIM.” Quelle: Zeit.de

“Die embeddedSIM (eSIM) ist fest in den Geräten verbaut und ist nicht auswechselbar.” Quelle. Quelle: Wikipedia.org

Vorteile:

“Sie lässt sich umprogrammieren. Die Nutzer können theoretisch ständig ihren Netzanbieter wechseln, wenn sie ein günstigeres oder leistungsfähigeres Netz wollen. Der physische Austausch der SIM-Karte entfällt dabei.” Quelle: Zeit.de

Kleinere Netzanbieter könnten durchaus versuchen, Kunden mit attraktiven Preisen und der Erlaubnis zum mehrfachen Providerwechsel zu ködern. Wie heftig ein solcher Wettbewerb wird, dürfte von der Bereitschaft der großen Provider abhängen, ihr bisheriges Geschäftsmodell aus subventionierten Geräten und Zweijahresverträgen zu öffnen. Quelle: Zeit.de

Nachteile:

“Auch andere Provider träumen nicht unbedingt von Kunden, die bei jeder erstbesten Gelegenheit zur Konkurrenz gehen und irgendwann vorübergehend wiederkommen. Sie werden das möglicherweise schlicht verhindern. Die Deutsche Telekom etwa betont lieber die Möglichkeit für Kunden, neue Geräte einfach und schnell zu einem bestehenden Datenplan hinzufügen zu können.” Quelle: Zeit.de

“Doch wenn die eSim kommt, ist diese Entscheidungsmöglichkeit dahin. Dann wird vorrangig der Hardwarehersteller und zweitrangig der Netzbetreiber bestimmen, was in das Endgerät kommt. Der Aktivierungsvorgang der eSim wird softwareseitig direkt auf dem Endgerät durchgeführt – welche Anbieter und Tarife dort angeboten werden, hängt völlig vom Hersteller ab – denn der Hersteller hat die Software unter Kontrolle. Und die Auswahl hängt dann davon ab, mit welchen Netzbetreibern die Hardwarehersteller Verträge abschließen.” Quelle: Quelle: t3n.de

Quintessenz:

  • Gut für die Verbraucher, solange die Hardwarehersteller mitspielen.

 

Commodore ist zurück.

Die Helden meiner Kindheit sind zurück – jedoch nicht wie erwartet:

Commodore Is Back, Baby, With a … Smartphone?

 

2 Gründe für einen Kauf:

“The Commodore PET runs a custom version of Android 5.0 Lollipop and two preinstalled emulators. They weren’t finished on the prototype I used, but I’m told they’ll be customized versions of the VICE C64 emulator and the Uae4All2-SDL Amiga emulator. The team also is working with unnamed software houses to bring some of the 1980’s best games on the PET before shipping.

When it launches later this week across Europe, the Commodore PET should come in two different versions, a light one (costing around $300) with 16GB of storage and 2GB of RAM, and a regular one (costing around $365) with 32GB of internal memory and 3GB of RAM.” Quelle: Wired.com