“Shift happens” – Unseren Jobs gehts an den Kragen

“Shift Happens” – Unseren Jobs Gehts An Den Kragen

Sehr guter Artikel aus der Springerpresse über die Zukunft unserer Jobs. Der Autor ist der im vorherigen Beitrag schon erwähnte Prof. Gunter Dueck:

Nach einer Karriere als Mathematikprofessor wechselte der Autor (63) 1987 zur IBM, wo er u.a. für den Aufbau neuer Geschäftsfelder (Business Intelligence, Cloud Computing) und für Cultural Change tätig war. Zuletzt, bei seinem Wechsel in den Unruhestand, war er CTO (Chief Technology Officer) der IBM Deutschland. Seit 2011 ist er freischaffend als Schriftsteller, Wiki-of-Music-Initiator und Speaker tätig. Dueck hat viele Bestseller geschrieben, zuletzt „Professionelle Intelligenz“ und „Das Neue und seine Feinde“.

Er weiß demnach wovon er redet. Und er redet sehr viel darüber.

So äußert er sich über die Betroffenen:

 

Es öffnet sich die Schere zwischen den Menschen, die das Schwierige beherrschen, was Computer, Navis und Apps (noch) nicht leisten – und zwischen den Menschen, die am Schwierigen scheitern und deshalb die Arbeit mit Computern verrichten, die ihnen Instruktionen erteilen. Die Ersteren werden gut bezahlt, die anderen müssen Lohndumping befürchten.

Er äußert sich darüber wer (noch) nicht betroffen ist:

Was bleibt uns noch an eigenständiger Arbeit oder was kann der Computer noch nicht? Das ist (für heute) klar: planen, entwerfen, verkaufen, überzeugen, designen, vermarkten, erforschen, innovieren, gründen, führen, erziehen, Konflikte lösen, Frieden schaffen, Nachhaltigkeit erzeugen, entscheiden, initiieren und managen

Er äußert sich darüber was z.Z. schief läuft:

 

Unser Bildungssystem vermittelt hauptsächlich Wissen und einiges an Verstehen. Das ist nicht falsch und wird weiterhin gebraucht, aber wie steht es zu diesen neuen Fertigkeiten der künftigen höheren Berufe? Diese „Skills“ kommen nicht im Kindergarten vor, nicht in der Schule und sind kein Thema an der Universität!

Und er äußert sich über die Zielpersonen:

Das heutige Kind muss Glück mit solchen Eltern haben, die es auf den Zukunftsorbit bringen können. Das können Eltern leisten, die dort heute schon sind. Aber andere schaffen es nicht gut, und ganz viele Eltern sind zu weit weg („bildungsfern“) – keine Chance für das Kind. DESHALB hängen die Chancen des Kindes hierzulande hauptsächlich von seinen Eltern ab.

Und er äußert Vorschläge:

Nehmen wir andere „Kopfnoten“! Originalität, Humor, Initiative, die auf andere ausstrahlt, konstruktiver freudiger Wille, Gemeinschaftssinn, gewinnende Erscheinung, Vorfreude auf die Zukunft, positive Haltung zur Vielfalt des Lebens und eine liebende Grundhaltung gegenüber Menschen und Kulturen. Erzieht andere Menschen! Voltaire, die Aufklärung und die preußische Schulpflicht des Humboldt 1.0 waren gestern. Wir brauchen Empowerment statt Enlightenment („Erleuchtung“, das englische Wort für Aufklärung). Unsere Kinder sollen „empowert“ sein, sich selbstverantwortlich-selbstbestimmt entwickeln können. Sie müssen die Kraft in sich fühlen, alle ihre Begabungen voller Freude für sich und die Gemeinschaft zu entwickeln.

Zusammenfassen lässt sich sagen:

Die Computer sind uns auf den Fersen. Unsere Arbeit wird sich radikal ändern. Es geht uns allen an den Kragen: Und das ist gut so.

Quelle: Welt.de

“The jobs we’ll lose to machines — and the ones we won’t”

“The Jobs We’ll Lose To Machines — And The Ones We Won’t”

Eine Überschrift/Aussage mit der sich in naher Zukunft jeder einmal auseinandersetzen sollte:

Machine learning isn’t just for simple tasks like assessing credit risk and sorting mail anymore — today, it’s capable of far more complex applications, like grading essays and diagnosing diseases. With these advances comes an uneasy question: Will a robot do your job in the future?

 

 

Der Herr Goldbloom weiß auch wovon er spricht:

Anthony Goldbloom is the co-founder and CEO of Kaggle. Kaggle hosts machine learning competitions, where data scientists download data and upload solutions to difficult problems. Kaggle has a community of over 600,000 data scientists and has worked with companies ranging Facebook to GE on problems ranging from predicting friendships to flight arrival times.

 

Ein anderer, der sich mit der Thematik schon länger auseinander gesetzt hat, ist Prof. Gunter Dueck:

Das Problem des Umbruchs in der Arbeitswelt ist demnach nicht neu.

Internet der Dinge: Heute aktuelle Technik, morgen Briefbeschwerer

Arlo Gilbert ist sauer. In etwa sechs Wochen werde sein Haus aufhören zu funktionieren, schreibt der Unternehmer aus Austin in einem Blogeintrag. Am 15. Mai nämlich wird sein Heimautomatisierungshub Revolv vom Hersteller, der Alphabet-Tochter Nest, abgeschaltet. Gilberts Gartenlampen, sein Sicherheitssystem und seine smarte Beleuchtung werden dann nicht mehr automatisch laufen. Das 300-Dollar-Gerät sei somit weniger wert als ein etwa gleichgroßer Becher Hummus aus dem Kühlregal, schreibt Gilbert.

Quelle: Zeit Online

Arbeitszeiten automatisch mittels Tasker tracken

Wer seine Arbeitszeiten ohne Aufwand tracken möchte, ist mit dem folgenden Rezept bestens bedient. Es trackt deine  Arbeitszeiten automatisch mittels Tasker und Jiffy sobald du dich mit dem WLan vor Ort verbunden hast. Die Einrichtung ist simpel.

Zutaten:

Was ist Tasker?

Tasker is an application for Android which performs tasks (sets of actions) based on contexts (application, time, date, location, event, gesture) in user-defined profiles or in clickable or timer home screen widgets. This simple concept profoundly extends your control of your Android device and it’s capabilities, without the need for ‘root’ or a special home screen.

Tasker ist wunderbar geeignet, um sein Smartphone und damit auch einige Abläufe, täglichen to dos, etc. zu automatisieren. Jede Menge weitere Informationen, Anleitungen, Tutorials, … findet man auf der offiziellen Tasker Seite & massenhaft im Rest des Netzes.

Was ist Jiffy?

Jiffy is a time tracker designed for streamlined work time tracking, allowing you to spend a minimum amount of time, but at the same time generate accurate an time sheet.

Alternativ kann man auch den “Time Tracker for Tasker” verwenden.

Screenshot Tasker-Profile

Steps:

Profile: Arbeit – Tracking
State: Wifi Connected [ SSID:******** MAC:* IP:* ]

Enter: Jiffy – Start Tracking
A1: Jiffy [ Configuration:Start A.HOII!->DM Package:com.nordicusability.jiffy Name:Jiffy Timeout (Seconds):0 ]

Exit: Jiffy – Stop Tracking
A1: Wait [ MS:0 Seconds:20 Minutes:0 Hours:0 Days:0 ] A2: Jiffy [ Configuration:Start A.HOII!->DM Package:com.nordicusability.jiffy Name:Jiffy Timeout (Seconds):0 ] If [ %WIFII !~ *CONNECTION* ]

Erläuterung:

Als Trigger dient die Verbindung mit dem WLan auf der Arbeit. Sprich: Sobald eine WLan-Verbindung besteht, wird die Task “Jiffy – Start Tracking” ausgeführt, d.h. das Tracking aktiviert.
Als Exit-Task dient “Jiffy – Stop Tracking”. D.h., sobald keine WLan-Verbindung mehr besteht, wartet Tasker 20 Sekunden (“A1: Wait [ MS:0 Seconds:20 Minutes:0 Hours:0 Days:0 ]), um dann das Tracking zu beenden – jedoch nur wenn man nicht mehr mit dem WLan verbunden ist (siehe “If [ %WIFII !~ *CONNECTION* ]”).  Das soll etwaige temporäre Abbrüche ausgleichen.